Fundamentbereich

Insgesamt wurden an zehn Punkten in der Sockelzone Proben für weiterführende Laboruntersuchungen entnommen. Aufgrund der ermittelten Messergebnisse konnte die Feuchtebelastung in der Sockelzone als leicht erhöht eingestuft werden. Stellenweise hat aus dem Untergrund zutretende Feuchtigkeit das Feuchteniveau im Mauerwerk leicht angehoben, wobei dieser Einfluss aber nur gering ist. Im Hinblick auf die auftretenden Schäden liegt die wesentliche Ursache in den starken nachgewiesenen Salzbelastungen des Mauerwerks in der Sockelzone.

Aufgrund dieser Ergebnisse waren keine aufwendigen Maßnahmen im Hinblick auf mögliche Abdichtungen im Perimeterbereich bzw. Drainagierungen um den Dom notwendig. Es galt jedoch die Dach- und Oberflächenwasserableitung zu kontrollieren und das Fundamentmauerwerk zu begutachten und auszubessern.

Der salzbelastete Putz in der Sockelzone wurde bis ca. einen Meter Steinoberkante entfernt und durch einen Kalkputz mit NHL5 ersetzt, nord- und ostseitig wurde zusätzlich eine zweimalige Entsalzung mit einer Zellstoffkompresse durchgeführt. Im Perimeterbereich wurden nach bauseitiger Öffnung Fehlstellen am Stein sowie dem Fugenbild ergänzt.

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